Von der Teichwirtschaft zur Direktvermarktung: Studierende erleben regionale Wertschöpfung
von der Studierenden Klara Wassermann

Wir, das dritte Schuljahr der Fachakademie Triesdorf, besuchten im Rahmen des Wahlfaches Diversifizierung und Landtourismus den Fischhof Hausmann. Dort erhielten wir einen umfassenden Einblick in die Fischwirtschaft in Bezug auf den fränkischen Karpfen, sowie in die Bereiche der Verarbeitung und Vermarktung.

Während der Betriebsführung wurde deutlich, wie vielseitig die Arbeit auf dem familiengeführten Betrieb ist. Neben der Landwirtschaft, Teichwirtschaft und Fischverarbeitung spielt besonders die Vermarktung eine wichtige Rolle. Eine ehemalige Studierende der Fachakademie Triesdorf ist inzwischen fest in den Familienbetrieb eingestiegen und treibt vor allem die Verarbeitung und Vermarktung der hofeigenen Fischprodukte voran.

Die Schülerinnen inspizieren einen Fischtank im Freien.
Besonders interessant war für uns zu sehen, wie wichtig verschiedene Vermarktungsschienen für den Betrieb sind. Die Produkte werden unter anderem über den eigenen Hofladen, weitere Hofläden, den Lebensmitteleinzelhandel sowie die Gastronomie vermarktet. Auch eigene Weiterverarbeitungen wie das Fischbuffet oder der Verkaufsstand auf dem Ansbacher Weihnachtsmarkt tragen zum vielseitigen Vermarktungskonzept des Fischhofs bei.
Ein Mann erklärt den Schülerinnen vor einem Teich etwas
Ein besonderes Highlight der Exkursion war die anschließende Verkostung verschiedener Fischhäppchen. Wir konnten fünf unterschiedliche Variationen probieren, die nicht nur sehr gut schmeckten, sondern auch die Vielseitigkeit regionaler Fischprodukte eindrucksvoll zeigten. Genau diese Vielfalt möchte der Betrieb seinen Kundinnen und Kunden näherbringen.
Die Exkursion bot uns Studierenden viele praxisnahe Eindrücke und zeigte anschaulich, wie sich Landwirtschaft, Fischwirtschaft und Direktvermarktung erfolgreich miteinander verbinden lassen.